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Lesen macht klug. Und glücklich. Wir helfen dabei

Die Leselernhelfer

Frau Dr. Rupp begrüßte am 11.4.2016 in der Stadtbücherei Niedersprockhövel die zahlreich erschienen MentorInnen und als Referentin Frau Marie Anne Niederhoff (Deutsch als Zweitsprache Dozentin an der Vhs Wuppertal) sowie Herrn Wanes aus Hiddinghausen, der vor gut einem Jahr aus Syrien geflüchtet ist.

 

Frau Niederhoff berichtet von ihrer viermonatigen Arbeit mit einem italienisch-stämmigen Schüler in der Grundschule Börgersbruch und erläutert alltagsnahe Themen des handelnden Spracherwerbs (Bewegung, Hantieren mit Bildmaterial, Puppen, Buchstaben etc.). Zwischendurch präsentiert Herr Wanes 5 Schreibmaterialien von Bleistift bis Spitzer und die entsprechenden arabischen Wörter und Schriftzeichen, die die Teilnehmer sich merken und in verschiedenen Situationen wiederholen sollen. Die Mentorinnen wurden dadurch in die Situation von Sprachlernenden des Deutschen versetzt, in der man die Wörter auch nach mehrmaligem Wiederholen nicht beherrscht. Daraus ergibt sich Maxime, auch deutsche Wörter immer wieder erneut und geduldig zu präsentieren. Weitere Voraussetzung sind der Einzelunterricht nach dem 1:1-Mentor-Prinzip sowie die Eigeninitiative, aus der Fülle des Materials dasjenige auszuwählen bzw. auch selbst herzustellen, was dem Kind entgegenkommt und einem selbst zusagt.

Der Einzelunterricht nach dem 1:1-Mentor-Prinzip sollte auch im Bereich der Sprachförderung für Grundschulkinder aus Flüchtlingsfamilien gegenüber denjenigen Schulen verteidigt werden, die die Mentorinnen für ihre Zwecke und angesichts drängender Notsituationen einsetzen wollen.

Frau Dr. Rupp plant, vom Verein aus den Mentorinnen für die Spracharbeit Materialien wie z.B. Bildkarteikarten zur Verfügung zu stellen, wie sie für die Leseförderung ganz allgemein in den Bücherschatzkisten des Vereins den Mentorinnen der jeweiligen Schulen bereits zur Verfügung stehen.


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